Verband | 30.11.2022

Weitere Vereine mit SchwimmAktiv-Zertifikat ausgezeichnet

Mit dem SV Neptun Neheim-Hüsten und dem ESV Wuppertal Ost begrüßt der Schwimmverband NRW zwei weitere Verein im Kreis der das SchwimmAktiv-Zertifikatsträger. Der Auszeichnung für gesamtgesellschaftlich und breitensportlich aufgestellte Vereine.

weiter lesen

Verband | 25.11.2022

Erste SchwimmAktiv-Zertifikate übergeben

Mit einem halben Jahr Verspätung konnte nun endlich die erste Zertifzierungsrunde mit dem SchwimmAktiv-Zertifkat erfolgen.

Schwimmvereine, die ihr Augenmerk auf ein nachhaltiges, generationenübergreifendes und vielfältiges Angebot richten, können künftig mit dem Qualitätsprädikat „SchwimmAktiv“ ausgezeichnet werden. Mit dieser Auszeichnung wollen wir die vielfältigen, neben dem Wettkampf- und Leistungssport bestehenden Angebote unserer Mitgliedsvereine hervorheben, damit der Neustart in ein aktives Vereinsleben in Anbetracht der gegenwärtigen Herausforderungen besser gelingt.

Der ASC Duisburg und der TuS Oberbruch waren die ersten Empfänger des Zertifkates und des Schildes für Vereinsheim und Bad.

Weiter lesen

Verband | 19.11.2022

Appell an unsere Vereine: Jetzt auch lokal für Finanzierung des Sports eintreten!

"Förderung 2023 ist nicht ausreichend." Damit brachte der Landessportbund in seiner schriftlichen Stellungnahme zur Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses der Landesregierung NRW am 17. November das Problem auf den Punkt.
"Mit Ausnahme der Mittel aus dem Kinder- und Jugendförderplan wurden die Landesmittel zwischen 2018 und 2022 nicht dynamisiert. (...) Angesichts der hohen Inflation und der steigenden Energiekosten (...) ist das real ein Förderrückgang." heißt es weiter in der Stellungnahme.

16,5 Mio. Euro zusätzlich benötige der organisierte Sport mit Blick auf 2023, um die bestehenden sowie die z. T. aufgrund neuer Gesetzesvorgaben hinzukommenden Aufgaben bewältigen zu können. "Wir fordern deshalb Landesregierung und Parlament auf, die im Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen ausführlich beschriebene, von uns sehr begrüßte ressortübergreifende Bewegungsoffensive für Kinder und Jugendliche auch tatsächlich umzusetzen und finanziell zu unterlegen. Denn das ist bislang nicht der Fall" so der Vorstandsvorsitzende des LSB, Dr. Christoph Niessen, in seinem mündlichen Statement gegenüber den Mitgliedern des Haushalts- und Finanzausschusses.

Mit einem emotionalen Appell schloss Dr. Niessen sein mündliches Statement: "Sorgen Sie in diesem Saal dafür, dass unsere 18000 Sportvereine gerade in der Krise gesichert und gestärkt werden. Denn sie tun das, was der Bundespräsident zuletzt gefordert hat, als er sagte: „Wir müssen alles stärken, was uns verbindet.“ Genau das machen die Sportvereine in diesem Land."

Am 24.11. läuft die Frist für Änderungsanträge zur zweiten Lesung des Landeshaushalts im Parlament ab. Ohne entsprechende Änderungsanträge wird es keinen Aufwuchs der Fördermittel und damit real in Zeiten der Energiekrise einen Förderrückgang für den organisierten Sport in NRW geben. Diesem dürfen wir nicht tatenlos entgegensehen.

Deshalb appelliert der Schwimmverband NRW gemeinsam mit dem LSB:
Nutzt jede Gelegenheit bis zum 24.11., auf politische Entscheidungsträger in Eurem Umfeld einzuwirken und sie für die Förderung des Sports in der Krise zu sensibilisieren!

Stellungnahme des LSB im NRW Haushaltsausschuss

Statement LSB-Vorstandsvorsitzender Christoph Niessen im NRW Haushaltsausschuss

Wasserspringen | 08.11.2022

Silberne Ehrennadel für Alexander Neufeld

Übergabe im Rahmen des Ulla Klinger Cups

Über 30 Medaillen bei deutschen Meisterschaften, 180 Goldmedaillen bei Deutschen Jugendmeisterschaften, 13 Medaillen bei Junioreneuropa- und -weltmeisterschaften - das allein ist die Bilanz von Alexander Neufeld als Trainer beim SV Neptun Aachen seit 2001.

Für diese Leistungen und für sein Engagement, das auch deutlich über den Verein hinaus geht, wurde er im Rahmen des Ulla Klinger Cups von Ingo Braun (Bezirksvorsitzender Schwimmbezirk Aachen) & Frank Lamodke (Landesreferent Leistungssport) mit der silbernen Ehrennadel des Schwimmverbandes NRW geehert.

Wir sagen vielen Dank & Herzlichen Glückwunsch!

Qualifizierung | 04.11.2022

Nur noch 4 Lehrgänge mit freien Plätzen 2022

Verlängerung von Lizenzen & Zertifikaten

Im Qualifizerungsportal des Schwimmverbandes NRW gibt es nur noch 4 Lehrgänge 2022 mit freien Plätzen, mit denen Lerneinheiten für die Verlängerung von Lizenzen & Zertifikaten gesammelt werden können:

  • 12.11. & 03.12. Koordinative Fähigkeiten im Schwimmen (Dorsten | 15 LE)
  • 21.11. Kommunikative Methoden in der Vereinsarbeit - Beratung & Coaching (Online | 4 LE)
  • 26.11. Kommunikationstagung (Dortmund | 7 LE)
  • 05.12. Mobbing - Denkanstöße & Handlungsmöglichkeiten (Online | 4 LE)

Schnell sein, lohnt sich!

Infos & Anmeldung: www.schwimmverband.nrw/qualifizierung

Qualifizierung | 31.10.2022

Projektvorstellung "Auf einer Wellenlänge - inklusiv aktiv"

Kostenfreie Infoveranstaltungen im November & Dezember

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) und der Schwimmverband NRW wollen mit dem Projekt "Auf einer Wellenlänge - inklusiv aktiv" Menschen mit und ohne Behinderung zum Schwimmen bringen. Kostenfreie Online-Seminare sollen die Teilnehmer*innen über das Projekt informieren und über das Thema Inklusion in Schwimmvereinen aufklären.

Die Inhalte der Online-Seminare (2 LE) sind folgende:

  • Informationen über anstehende Maßnahmen
  • Verschiedene Interaktionen
  • Vernetzung mit anderen Vereinen
  • Einbringen von Ideen und Erfahrungen
  • Vorstellung BRSNW Talentscout: Katharina Bos

Der Schwerpunkt des Projekts liegt klar auf der Anfängerschwimmausbildung mit dem Ziel, sicher schwimmen zu lernen. Neben Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für Übungsleitungen, Trainer*innen und Vereine – auch eine Zertifikatsausbildung zum „Inklusions-Coach“ ist angedacht – sollen vielfältige inklusive Angebote und ein eigenes, inklusives Schwimmabzeichen entwickelt werden, um individuelle Möglichkeiten besser zu berücksichtigen und Spielräume bei der Abnahme zu schaffen, die die bekannten Schwimmabzeichen derzeit nicht haben.

Zielgruppen der Online-Seminare sind Trainer*innen, Übungsleiter*innen, Helfer*innen & Lehrer*innen, sowie Vorsitzende, Funktionär*innen und sonstige Interessierte. Hier sind alle Informationen sowie die Anmeldung zu finden.

SNCR Group - Pixabay
Vereinsinformation | 24.10.2022

Kommunikationstagung 2022

26.11.22, Goethe-Gymnasium, Dortmund

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2018 und der pandemiebedingten Absage im Jahr 2020, findet die zweite Kommunikationstagung des Schwimmverbandes NRW am 26.11.2022 wieder in Dortmund statt. Auch in diesem Jahr bieten wir den Funktionär*innen und Mitarbeitenden unserer Vereine wieder ein vielschichtiges Programm mit Themen rund um die Vereinsarbeit an.  Neben den angebotenen Workshops ist der Austausch der Teilnehmer*innen eine zentrale Säule der Veranstaltung. Gerade nach mehr als zwei Jahren Pandemie ist es um so wichtiger, dass alte Netzwerke wieder gepflegt werden und mit Blick auf die kommenden Herausforderungen neue Synergien geschaffen werden.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ab sofort möglich. Die Teilnahme wird mit 7 LE zur Lizenzverlängerung anerkannt.

Im Anschluss der Veranstaltung findet anlässlich des 75-jähringen Jubiläum des Schwimmverbande NRW ein kleiner Empfang statt.

 

Weitere Informationen

Verband | 28.09.2022

DOSB Umfrage "Energie"

Umfrage für die politische Lobbyarbeit zur Durchsetzung von Entlastungspaketen und einer Energiekostenbremse für den Sport

Die Energiekrise und ihre Folgen treffen alle Bereiche der Gesellschaft – auch den organisierten Sport. Die Sportvereine, Olympiastützpunkte und Sportschulen sind mit massiven Preiserhöhungen konfrontiert – bei vereinseigenen Sportstätten direkt oder bei der Nutzung kommunaler Sportstätten unmittelbar über deutlich steigende Umlagen. Insbesondere nach den herausfordernden Pandemiejahren mit erheblichen Mitglieder- und damit auch Einnahmeverlusten sind diese Preissteigerungen existenzbedrohend für Vereine.

Der organisierte Sport kann und will auch seinen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat seine Mitglieder deshalb dazu aufgerufen, in den kommenden Monaten mindestens 20 Prozent Energie einzusparen, und dazu detaillierte Konzepte und Maßnahmenvorschläge vorgelegt. Im Gegenzug ist es aber auch erforderlich, dass die Politik die Belange des Sports bei allen notwendigen Entscheidungen berücksichtigt und Entlastungspakete und eine Energiekostenbremse für den gemeinwohlorientierten Sport zur Verfügung stellt. Um dies zu erreichen, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Um Forderungen gegenüber der Politik schlagkräftiger durchsetzen zu können, benötigen wir Zahlen, Daten und Fakten. Dieses Vorgehen hat sich im Verlauf der Corona-Pandemie im Hinblick auf das Durchsetzen von Corona-Hilfen für den Vereinssport bewährt. Daher führt der DOSB gemeinsam mit allen Landessportbünden eine bundesweite Befragung durch, um auch jetzt im Kontext der Energiekrise konkrete Forderungen auf Faktenbasis an die Politik stellen zu können. Ihre aktive Teilnahme an dieser Befragung ist von enormer Bedeutung! Durch eine umfangreiche Datenlage werden wir noch schlagkräftiger und durchsetzungsfähiger, um Ihnen durch diese herausfordernde Zeit zu helfen.

Die Zielsetzung der Befragung ist die Ermittlung

  • der Belastung/ Auswirkungen der Energiekrise auf den organisierten Sport;
  • einer Datengrundlage zum Sanierungsstand von Sportstätten und Gebäuden in eigener Trägerschaft.

Falls Sie Träger einer Sportstätte bzw. eines Verwaltungsgebäudes sind, bitten wir Sie, folgende Unterlagen bei Bearbeitung der Befragung bereitzuhalten:

  • Verbrauch Heizöl/Gas/Holz, Pellets, Hackschnitzel und Strom der Jahre 2017-2021
  • Kosten für Heizöl/Gas/Holz, Pellets, Hackschnitzel und Strom der Jahre 2017-2021
  • Alter der Sportstätte/Gebäude, rudimentäre Bewertung des Sanierungsgrads Ihrer Sportstätte/Ihres Gebäudes

Falls Sie Sportstätten und Verwaltungsgebäude aus einer Fremdträgerschaft bzw. kommunalen Trägerschaft nutzen, halten Sie bitte bei Bearbeitung der Befragung folgende Unterlagen bereit:

  • Kosten für Pacht/Umlagen/Energiekostenabschläge der Jahre 2017-2021

Den Link zur Befragung finden Sie hier: https://www.soscisurvey.de/DOSB_energie/

Die Befragung erfolgt selbstverständlich anonym. Die Ergebnisse sind für Sportdeutschland von großer Bedeutung und helfen uns bei der politischen Lobbyarbeit.

Eine Teilnahme an der Befragung ist bis zum 12. Oktober 2022 möglich.

Offizielle Mitteilungen | 26.09.2022

Protokoll der Jugendvollversammlung 2022

Protokoll & weitere Unterlagen

Das Protokoll sowie die entsprechenden Anlagen der Jugenvollversammlung der Schwimmjugend des Schwimmverbandes NRW vom 10.09.2022 sind veröffentlicht. Einsprüche gegen diese Niederschrift bzw. Ergänzungen können bis zum 26.10.2022 textliche eingereicht werden.

Protokoll der Jugendvollversammlung

Anlage 01: Präsentation

Anlage 02: Protokoll der Mandatsprüfungskommission

Anlage 03: beschlossener Entwurf der Neufassung der Jugendordnung

Anlage 04: Bericht der Schwimmjugend NRW

Anlage 05: Haushalt der Schwimmjugend NRW

Anlage 06: Berichte der Bezirksjugenden

Verband | 14.09.2022

Energiekrise als Existenzbedrohung: Landessportbund NRW fordert Hilfsprogramm mit „Dreiklang“

„In NRW werden Sportvereine von der Landkarte verschwinden“

Noch viel bedrohlicher als die heftigen Corona-Folgen: Der Landessport-bund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) fordert von der Landesregierung schnellstmöglich ein finanzielles Hilfsprogramm für Sportvereine, die auf-grund der unaufhaltsamen Energiekrise in Not geraten. „Wenn keine Hilfen vom Land kommen, werden in NRW demnächst Sportvereine von der Landkarte verschwinden. Besonders Sportvereine mit eigenen Sportanla-gen befürchten teilweise ein kurzfristiges Aus“, betont LSB-Präsident Ste-fan Klett. „Spätestens ab Anfang kommenden Jahres müssen unsere Ver-eine finanzielle Hilfen des Landes in Anspruch nehmen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele Vereine eiskalt erwischt werden und ihre Abschläge für Strom und Gas in kürzester Zeit nicht mehr bezahlen kön-nen“, ergänzt LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen und ist überzeugt: „Nur ein Dreiklang aus Einsparungen, mehr Eigenmitteleinsatz und einer staatlichen Hilfe wird die Existenz sichern können.“

Zwar verweist die LSB-Führung ausdrücklich auf die vorbildliche Unterstüt-zung der Sportvereine durch das Land NRW im Rahmen der Corona-Krise, mit der Vereinsinsolvenzen vermieden werden konnten. „Leider ist die Energiekrise jedoch von einem ganz anderen Kaliber für den organisierten Sport. Denn in Verbindung mit der hohen Inflation, treffen die regelrecht explodierenden Kosten die Vereinsmitglieder auch privat. Ein einfaches Umlegen der steigenden Energiepreise auf die Mitgliedsbeiträge wird nicht möglich sein“, erläutert Niessen. Vorliegende Vereinsbeispiele zeigen durchschnittlich eine Verdreifachung von Energiekosten, Extrembeispiele reichen sogar bis zu einer Verzehnfachung. Auch deshalb fasst der LSB NRW in einem Positionspapier (https://go.lsb.nrw/rettungsschirm-energiekrise) anschaulich zusammen, dass kurzfristige Finanzhilfen des Landes zwingend erforderlich sind.

Natürlich müsse und werde der Vereinssport selbst seinen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Krisenbewältigung leisten, das gelte auch bei der Nutzung von kommunalen Sportanlagen. LSB-Präsident Stefan Klett: „Wir bekennen uns zu einem Einsparziel von 20 Prozent. Dafür erwarten wir im Gegenzug, dass kommunale Sportanlagen nicht einfach pauschal geschlossen werden, sondern die Einsparungen vor Ort zusammen mit den Sportvereinen umgesetzt werden.“

Energiekrise 2022: Was Sportvereine tun können

Text: LSB NRW

Vereinsinformation | 06.09.2022

Die Energiepreispauschale (EPP) im Sportverein

LSB lädt ein zum digitalen Vereinstalk am 07.09.

Die Energiepreispauschale (EPP) ist Teil des Steuerentlastungsgesetzes 2022. Sie soll helfen, Bürger*innen bei den hohen und weiterhin steigenden Energiekosten zu entlasten. Arbeitnehmer*innen erhalten die EPP von ihrem Arbeitgeber. Daher sind auch Sportvereine unter Umständen verpflichtet, die EPP auszuzahlen. Auch Personen, die ausschließlich steuerfreien Arbeitslohn beziehen (z. B. im Rahmen des Übungsleiterfreibetrages oder des Ehrenamtsfreibetrages), haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf die EPP.

Beim LSB-Vereinstalk am 07.09. um 18:30 Uhr erhältst du Informationen, wie du und dein Verein mit dem Thema umgehen müssen und in welchen Fällen dein Verein zur Auszahlung der EPP verpflichtet ist. Gleichzeitig kannst du mit anderen Vereinen in den Austausch gehen und unserer Experte, Dietmar Fischer, steht dir für gezielte Fragen Rede und Antwort.

Hier geht es zur Anmeldung

Vereinsinformation | 01.09.2022

Mehr Zeit für neue Ideen!

Infowebinar zu Hauptamt im Verein

Die Lösung für viele Vereinsprobleme?

Die Lösung für viele Vereinsprobleme!

„Keine Zeit! Keine Leute!“, dies hört man wohl sehr oft, wenn es darum geht, in Vereinen neue Ideen auf den Weg zu bringen. Häufig scheitert die Umsetzung toller Projekte einfach daran, dass nicht genügend Vereinsmitglieder Zeit aufbringen können, um sie auf den Weg zu bringen.

Auch immer mehr Schwimmvereine haben Probleme damit, Ehrenamtliche zu finden, Mitglieder anzusprechen, Schul-AGs oder andere Projekte zu Arbeitszeiten durchzuführen oder finden keine Zeit, zusätzlich zum Vereinsbetrieb noch strategisch zu arbeiten. Das reine Ehrenamt reicht häufig nicht, um die vielen Projekte umzusetzen, die notwendig wären, um den Verein voranzubringen.

In einer Zeit, in der es auch für Vereine immer wichtiger wird, sich mit innovativen und zeitgemäßen Angeboten attraktiv für neue Mitglieder und Sponsoren zu präsentieren, ist dies eine fatale Entwicklung.

Ein, so glauben wir, wichtiger aber häufig noch nicht bedachter Baustein zur Lösung dieses Problems: Hauptamt! Gemeinsam mit klubtalent, einem Unternehmen dessen Ziel es ist Vereinen dabei zu helfen, hauptamtliche Strukturen aufzubauen, wollen wir mit euch darüber reden. In einem kostenfreien Info-Webinar am 28.09.22 um 18.30 Uhr sprechen deshalb darüber, wie es funktionieren kann, auch in kleinen Vereinen bezahlte Arbeitsplätze einzuführen, zu finanzieren und zu strukturieren.

Du erfährst:

  • Wieso das nicht utopisch ist, egal ob ihr als Verein groß oder klein seid
  • Wie eine Stelle finanziert werden kann und was Selbstbewusstsein damit zu tun hat
  • Welche Aufgaben eine hauptamtliche Vereinsmanagement-Stelle übernimmt
  • Wieso ihr dann nicht Ehrenamtliche verliert, sondern im Gegenteil gewinnt
  • Erfolgsbeispiele von Vereinen, die diesen Schritt gewagt haben

Interessiert? Dann bitte unter https://svnrw.questionpro.eu/hauptamtimverein  anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns auf den Austausch.

Falls ihr vorab schon mehr zu klubtalent erfahren wollt, schaut einfach mal auf https://klubtalent.org/ vorbei.

Offizielle Mitteilungen | 26.08.2022

Unterlagen für die Jugendvollversammlung

10.09.2022 | 19:45 Uhr | Hachen

Die Unterlagen für die Jugendvollversammlung am 10.09.2022 ab 19:45 Uhr im Sport- und Tagungszentrum Hachen sind ab sofort einsehbar. Die Jugendvollversammlung wurde fristgerecht am 22.07.2022 einberufen.

Alle Informationen, sowie die Unterlagen sind hier zu finden: Jugendvollversammlung

Der Vorsitzende der Schwimmjugend NRW, Fabian Jöbkes, hat bereits mit der Einberufung einen Antrag zur Änderung der Jugendordnung eingereicht und veröffentlicht. Der Schwimmjugend NRW liegen keine weiteren Anträge vor.

Die Vereine erhalten mit der Veröffentlichung der Unterlagen umfassende Informationen, um sich ein Bild von der Jugendarbeit im Schwimmverband NRW zu machen. Neben dem ausführlichen Bericht der Schwimmjugend NRW, sind auch der Haushalt, der Antrag auf Änderung der Jugendordnung, sowie die Berichte der Bezirksjugenden einsehbar.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung der Jugendabteilungen der schwimmsporttreibenden Vereine in NRW.

Offizielle Mitteilungen | 22.08.2022

Rundschreiben 08/2022

Ergänzende Position des Schwimmverbandes NRW zur ARD-Dokumentation "MISSBRAUCHT - sexualisierte Gewalt im Deutschen Schwimmsport"

Liebe Freund*innen des Schwimmsports,

sicher seid ihr alle auf irgendeiner Ebene in den letzten Tagen mit der ARD-Dokumentation „MISSBRAUCHT – sexualisierte Gewalt im Deutschen Schwimmsport“ konfrontiert worden.

Die in der Dokumentation gezeigten Fälle sind erschreckend und lassen niemanden unberührt. Jedwede relativierende Kommentierung ist unangebracht. Wir verurteilen jegliche Form von Missbrauch und Gewalt, gleich, ob körperlicher, seelischer oder sexueller Art und nehmen Anteil mit den Opfern, die solch traumatische Erlebnisse erleiden mussten.

Die Schilderungen der in der Dokumentation zu Worte kommenden Opfer zeigen, wie gezielt und direkt Täter*innen vorgehen und wie wichtig es ist, überall da, wo es die Gefahr eines Machtmissbrauches oder der Ausübung von Gewalt gibt, auch im Sport- und Schwimmverein, präventiv zu agieren.

Es wäre naiv zu glauben, es handele sich um Einzelfälle. Gewalt gegen andere und insbesondre sexueller Missbrauch sind leider eine Realität in unserer Gesellschaft. Sport- und Schwimmvereine bilden einen Querschnitt dieser Gesellschaft ab, was auch für die gesellschaftlichen Probleme gilt.

Warum also positionieren wir uns zu der Dokumentation? Es fehlt uns die Anknüpfung an das, was der Titel der Dokumentation zum Ausdruck bringt: Der Bezug zum „Deutschen Schwimmsport“.

Hajo Seppelt erweckt durch die begleitenden Sprecherbeiträge und auch in seinem späteren Kommentar in den Tagesthemen den Eindruck, es handele sich um ein grundsätzliches strukturelles Problem im Schwimmsport, dass überdies von den Verantwortlichen verschwiegen oder vertuscht wird. Getan würde nichts.

Der Schwimmsport im Deutschen Schwimm-Verband wird unterhalb der Bundeskader von den rd. 2.300 Vereinen der 18 Landesverbände getragen. Die Mitgliedsvereine des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen stellen rd. 1/3 der im DSV aktiven Schwimmer*innen. Wollte man sich ein Bild darüber machen, was in den letzten zehn Jahren im Bereich Prävention interpersonaler Gewalt im Allgemeinen und sexualisierter Gewalt im Besonderen im Schwimmsport geschehen ist, wäre dies in NRW schnell zu recherchieren. Eine Anfrage hierzu hat es beim Schwimmverband NRW nicht gegeben. Auch nicht zu dem in einem Nebensatz erwähnten Fall eines „Trainers aus NRW“.

Die Prävention von und die Intervention bei sexualisierter Gewalt sind für uns keine Tabuthemen! Wir setzen uns seit vielen Jahren aktiv dafür ein, dass gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht nur im Nachhinein, sondern vor allem präventiv vorgegangen wird. Der Schwimmverband NRW steht für einen aktiven Kinder- und Jugendschutz, sensibilisiert seine Mitgliedsvereine durch Informationsveranstaltungen, Aus - und Fortbildungen für die Thematik und bietet umfassende Hilfestellung, damit Täter*innen keine Chance erhalten. Informationen hierzu sind unter www.schwimmverband.nrw/psg zu finden. Ähnlich wird dies in den anderen Landesschwimmverbänden des DSV gehandhabt.

Dies ist auch unser einziger, wenn auch wesentlicher Kritikpunkt an der Dokumentation: Die Schlussfolgerung, was auf der Ebene des Bundesverbandes geschieht wäre ein Abbild dessen, was auf der Landes- und Vereinsebene stattfindet. Ähnlich wie beim Leistungssport ist dies auch im Bereich der Prävention und Intervention ein Trugschluss, der ein aus unserer Sicht völlig verzerrtes Bild produziert. Und dies ist doppelt fatal.

Auf der einen Seite stößt es die vielen engagierten Ehrenamtlichen, die seit Jahren aktiv alles daransetzen, in ihren Vereinen ein täterfeindliches Umfeld zu schaffen, vor den Kopf, da es ihre wichtige Arbeit durch ein medial breit gestreutes Zerrbild einfach ausblendet. Auf der anderen Seite können so Ängste bei Eltern geweckt werden, die in einer Phase, in der Kinder seit mehr als zwei Jahren nur rudimentär Schwimmen lernen konnten, auf der Suche nach Schwimmkursen für den Nachwuchs sind.

Wir hätten uns gewünscht, dass die Dokumentation neben den unbestrittenen Schattenseiten auch die dem entgegenwirkenden Aktivitäten des (Schwimm-) Sports insgesamt aufzeigt. Die Sportlandschaft in Deutschland hat das Problem der sexualisierten Gewalt bereits seit vielen Jahren als solches anerkannt und stellt sich diesem mit allen gegeben Möglichkeiten entgegen.

Wir sind nicht so blauäugig zu glauben, dass wir dies bei über 27 Mio. Vereinsmitgliedschaften in den Sportvereinen oder rd. 550.000 in den Schwimmvereinen schon flächendeckend gelöst haben. Aber wir haben bereits vieles getan und werden dies auch weiter tun, um Sport für jede*n Einzelne*n als gewaltfreien Raum sicher zu gestalten.

Abschließend noch einige Worte zu den in der Dokumentation beschriebenen Fällen, die den DSV direkt betreffen. Auch wenn der Missbrauch von Jan Hempel schon viele Jahre zurückliegt, gilt es aufzuklären, was innerhalb des DSV damals an Fehlern gemacht wurde und welche Lehren daraus heute noch zu ziehen sind. Die sofortige Freistellung von Lutz Buschkow bis zur Aufklärung seiner Verantwortlichkeit wird von uns unterstützt. Diese Aufklärung ist zu priorisieren und die Ergebnisse sind den Mitgliedern des DSV kontinuierlich mitzuteilen. Gleiches gilt für die thematisierten Vorfälle in Tokio. Auch diese sind ungeachtet der Personen und evtl. negativer Auswirkungen auf sportliche Erfolge oder Ansehen des Verbandes aufzuklären und das Ergebnis der Aufklärung, auch für die Öffentlichkeit, zu dokumentieren.

Im Fall des SV Würzburg ist der gezeigte Einsatz eines verurteilten Sexualstraftäters aus unserer Sicht nicht tragbar. Dies gilt unabhängig von juristischen Spitzfindigkeiten bei der Formulierung seiner aktuellen Tätigkeit. Da der Sachverhalt in der Dokumentation durch den Vorsitzenden des Vereines bestätigt wurde, werden wir beim DSV beantragen, die Befürwortung des Standortes als Stützpunkt für das Freiwasserschwimmen zurückzunehmen und beim Bundesministerium des Innern und für Heimat zu beantragen, den Status abzuerkennen.

In allen Fällen gilt eine Aussage, die auch in der Doku zitiert wurde, vollumfänglich. Verantwortliche, die nicht alles in ihrer Macht Stehende tun, um Vorfälle interpersonaler Gewalt zu verhindern, sind nicht tragbar.

Mit sportlichen Grüßen

Claudia Heckmann                         Elke Struwe
Präsidentin                                      Vizepräsidentin

Karl-Heinz Dinter                            Frank Rabe
Vizepräsident                                  Generalsekretär

Rundschreiben 08/22

Verband | 22.08.2022

Prävention sexualisierter Gewalt

Position zur ARD Dokumentation "MISSBRAUCHT - sexualisierte Gewalt im Deutschen Schwimmsport"

In den letzten Tagen sind wir alle auf irgendeiner Ebene mit der ARD-Dokumentation „MISSBRAUCHT – sexualisierte Gewalt im Deutschen Schwimmsport“ konfrontiert worden.

Die in der Dokumentation gezeigten Fälle sind erschreckend und lassen niemanden unberührt. Jedwede relativierende Kommentierung ist unangebracht. Wir verurteilen jegliche Form von Missbrauch und Gewalt, gleich, ob körperlicher, seelischer oder sexueller Art und nehmen Anteil mit den Opfern, die solch traumatische Erlebnisse erleiden mussten.

Die Schilderungen der in der Dokumentation zu Worte kommenden Opfer zeigen, wie gezielt und direkt Täter*innen vorgehen und wie wichtig es ist, überall da, wo es die Gefahr eines Machtmissbrauches oder der Ausübung von Gewalt gibt, auch im Sport- und Schwimmverein, präventiv zu agieren.

Es wäre naiv zu glauben, es handele sich um Einzelfälle. Gewalt gegen andere und insbesondre sexueller Missbrauch sind leider eine Realität in unserer Gesellschaft. Sport- und Schwimmvereine bilden einen Querschnitt dieser Gesellschaft ab, was auch für die gesellschaftlichen Probleme gilt.

Warum also positionieren wir uns zu der Dokumentation? Es fehlt uns die Anknüpfung an das, was der Titel der Dokumentation zum Ausdruck bringt: Der Bezug zum „Deutschen Schwimmsport“.

Hajo Seppelt erweckt durch die begleitenden Sprecherbeiträge und auch in seinem späteren Kommentar in den Tagesthemen den Eindruck, es handele sich um ein grundsätzliches strukturelles Problem im Schwimmsport, dass überdies von den Verantwortlichen verschwiegen oder vertuscht wird. Getan würde nichts.

Der Schwimmsport im Deutschen Schwimm-Verband wird unterhalb der Bundeskader von den rd. 2.300 Vereinen der 18 Landesverbände getragen. Die Mitgliedsvereine des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen stellen rd. 1/3 der im DSV aktiven Schwimmer*innen. Wollte man sich ein Bild darüber machen, was in den letzten zehn Jahren im Bereich Prävention interpersonaler Gewalt im Allgemeinen und sexualisierter Gewalt im Besonderen im Schwimmsport geschehen ist, wäre dies in NRW schnell zu recherchieren. Eine Anfrage hierzu hat es beim Schwimmverband NRW nicht gegeben. Auch nicht zu dem in einem Nebensatz erwähnten Fall eines „Trainers aus NRW“.

Die Prävention von und die Intervention bei sexualisierter Gewalt sind für uns keine Tabuthemen! Wir setzen uns seit vielen Jahren aktiv dafür ein, dass gegen sexualisierte Gewalt und Missbrauch an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nicht nur im Nachhinein, sondern vor allem präventiv vorgegangen wird. Der Schwimmverband NRW steht für einen aktiven Kinder- und Jugendschutz, sensibilisiert seine Mitgliedsvereine durch Informationsveranstaltungen, Aus - und Fortbildungen für die Thematik und bietet umfassende Hilfestellung, damit Täter*innen keine Chance erhalten. Informationen hierzu sind unter www.schwimmverband.nrw/psg zu finden. Ähnlich wird dies in den anderen Landesschwimmverbänden des DSV gehandhabt.

Dies ist auch unser einziger, wenn auch wesentlicher Kritikpunkt an der Dokumentation: Die Schlussfolgerung, was auf der Ebene des Bundesverbandes geschieht wäre ein Abbild dessen, was auf der Landes- und Vereinsebene stattfindet. Ähnlich wie beim Leistungssport ist dies auch im Bereich der Prävention und Intervention ein Trugschluss, der ein aus unserer Sicht völlig verzerrtes Bild produziert. Und dies ist doppelt fatal.

Auf der einen Seite stößt es die vielen engagierten Ehrenamtlichen, die seit Jahren aktiv alles daransetzen, in ihren Vereinen ein täterfeindliches Umfeld zu schaffen, vor den Kopf, da es ihre wichtige Arbeit durch ein medial breit gestreutes Zerrbild einfach ausblendet. Auf der anderen Seite können so Ängste bei Eltern geweckt werden, die in einer Phase, in der Kinder seit mehr als zwei Jahren nur rudimentär Schwimmen lernen konnten, auf der Suche nach Schwimmkursen für den Nachwuchs sind.

Wir hätten uns gewünscht, dass die Dokumentation neben den unbestrittenen Schattenseiten auch die dem entgegenwirkenden Aktivitäten des (Schwimm-) Sports insgesamt aufzeigt. Die Sportlandschaft in Deutschland hat das Problem der sexualisierten Gewalt bereits seit vielen Jahren als solches anerkannt und stellt sich diesem mit allen gegeben Möglichkeiten entgegen.

Wir sind nicht so blauäugig, zu glauben, dass wir dies bei über 27 Mio. Vereinsmitgliedschaften in den Sportvereinen oder rd. 550.000 in den Schwimmvereinen schon flächendeckend gelöst haben. Aber wir haben bereits vieles getan und werden dies auch weiter tun, um Sport für jede*n Einzelne*n als gewaltfreien Raum sicher zu gestalten.

Abschließend noch einige Worte zu den in der Dokumentation beschriebenen Fällen, die den DSV direkt betreffen. Auch wenn der Missbrauch von Jan Hempel schon viele Jahre zurückliegt, gilt es aufzuklären, was innerhalb des DSV damals an Fehlern gemacht wurde und welche Lehren daraus heute noch zu ziehen sind. Die sofortige Freistellung von Lutz Buschkow bis zur Aufklärung seiner Verantwortlichkeit wird von uns unterstützt. Diese Aufklärung ist zu priorisieren und die Ergebnisse sind den Mitgliedern des DSV kontinuierlich mitzuteilen. Gleiches gilt für die thematisierten Vorfälle in Tokio. Auch diese sind ungeachtet der Personen und evtl. negativer Auswirkungen auf sportliche Erfolge oder Ansehen des Verbandes aufzuklären und das Ergebnis der Aufklärung, auch für die Öffentlichkeit, zu dokumentieren.

Im Fall des SV Würzburg ist der gezeigte Einsatz eines verurteilten Sexualstraftäters aus unserer Sicht nicht tragbar. Dies gilt unabhängig von juristischen Spitzfindigkeiten bei der Formulierung seiner aktuellen Tätigkeit. Da der Sachverhalt in der Dokumentation durch den Vorsitzenden des Vereines bestätigt wurde, werden wir beim DSV beantragen, die Befürwortung des Standortes als Stützpunkt für das Freiwasserschwimmen zurückzunehmen und beim Bundesministerium des Innern und für Heimat zu beantragen, den Status abzuerkennen.

In allen Fällen gilt eine Aussage, die auch in der Doku zitiert wurde, vollumfänglich. Verantwortliche, die nicht alles in ihrer Macht Stehende tun, um Vorfälle interpersonaler Gewalt zu verhindern, sind nicht tragbar.

Mit sportlichen Grüßen

Claudia Heckmann (Präsidentin)
Elke Struwe (Vizepräsidentin)
Karl-Heinz Dinter (Vizepräsident)
Frank Rabe (Generalsekretär)

Verband | 17.08.2022

Neue Bäder braucht das Land

DLRG und DSV fordern einen Investitionspakt Schwimmbäder

Bad-Nenndorf/Kassel 11.08.2022- Die aktuelle Situation der Gasversorgung und deren erwartete Entwicklung führen gegenwärtig an vielen Stellen zu Einschränkungen im täglichen Leben. Dies gilt auch für den gasintensiven Betrieb von Schwimmbädern, zu dem sich Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Deutscher Schwimm-Verband (DSV) bereits gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Bäderallianz positioniert haben.[i] Doch enden die Gedankengänge der beiden großen Organisationen nicht bei dieser Momentaufnahme: DLRG und DSV blicken bereits jetzt in die Zukunft und auf die künftige Ausrichtung der Bäderlandschaft und nehmen dabei auch die politischen Entscheidungsträger im Bund und auf Landesebene in die Pflicht.

„Von den rund 750.000 Kindern, die jedes Jahr von den Grundschulen an die weiterführenden Schulen wechseln, waren schon vor der Pandemie 60 Prozent keine sicheren Schwimmer. Von dem Ziel, dass alle Kinder nach Ende der Grundschulzeit sichere Schwimmer seien, waren wir schon damals weit entfernt“ so DSV-Präsident Marco Troll. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Es liegt nicht daran, dass die an der Schwimmausbildung beteiligten Instanzen nicht mehr machen wollen. Aber für eine qualifizierte Ausbildung wird neben entsprechendem Personal auch für die Schwimmausbildung geeignete Wasserfläche benötigt. Und gerade an letzterer mangelt es immer häufiger.

„Auf diesen Missstand haben wir 2019 mit der von über 130.000 Menschen unterstützten Petition „Rettet die Bäder“ hingewiesen und vom Bundestag gefordert, für die Zukunft eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung zu garantieren.“, so DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

Wenn es in der aktuellen Situation auch merkwürdig klingen mag, fordern DLRG und DSV deshalb gerade jetzt einen von Bund und Ländern getragenen Investitionspakt Bäder.

„Die Forderung von Bundesbauministerin Klara Geywitz, Bäder zu sanieren, statt zu schließen, tragen wir natürlich umfänglich mit“ so DSV-Präsident Troll. „Wir gehen jedoch noch einen Schritt weiter und fordern auch den Neubau von Bädern, deren Wasserfläche für die Ausbildung von Rettungsschwimmern, Schwimmanfängern und den Schwimmsport geeignet ist.“

„Es ist von gesamtgesellschaftlichem Interesse, dass die Schwimmbäder nicht nur in der aktuellen Situation so lange wie möglich geöffnet bleiben und vor allem als Ausbildungsstätte genutzt werden können“, so Ute Vogt. „Bäder sind die Orte, wo Gemeinschaft und Werte gelebt werden, an denen die Kulturtechnik Schwimmen vermittelt wird und die der Gesundheitsförderung und dem Vereinssport dienen. Sie sind wichtige Stätten der Schwimmausbildung, die neben dem reinen Freizeitwert eine lebensrettende Kompetenz schaffen.“

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ sieht nun weitere 476 Millionen Euro vor, um klimagerechte Sanierungen von Sportstätten, wie zum Beispiel auch Schwimmbädern, zu fördern. Das Programm soll Kommunen beim massiven Sanierungsstau unter die Arme greifen und Sportstätten klimafester machen. Vogt und Troll appellieren daher auch: „Die Bewerbungsphase für die Förderung läuft noch bis Ende September. Es kann sich also lohnen, mit Gemeinderäten, Kommunalvertretern und Verantwortlichen vor Ort das Gespräch zu suchen und auf diese Möglichkeit hinzuweisen.“

Beide Organisationen sehen die Notwendigkeit, die Kommunen als größte Betreibergruppe von Schwimmbädern umfänglich durch Bund und Länder zu unterstützen. Hierbei gilt es, neben der Schaffung neuer Wasserfläche insbesondere aufzuzeigen, wie bestehende Bäder aus der Nutzung des fossilen Brennstoffs Gas aussteigen können. „Durch die bisherige Möglichkeit des sogenannten steuerlichen Querverbundes gasbetriebener BHKWs war es den Kommunen möglich, defizitäre Bäder zu finanzieren.“ so Troll. „Änderungen in diesem Bereich müssen diesen Fakt berücksichtigen und dürfen nicht zur Folge haben, dass Bäder ihren Betrieb einstellen müssen“.

DLRG und DSV sehen in der großen Zahl an Menschen, die in den letzten beiden Jahren das Schwimmen nicht lernen konnten und denen, die auch künftig das sichere Schwimmen erlernen wollen eine große Herausforderung. Dieser werden sie sich mit den Ausbilder*innen ihrer rund 4.500 Gliederungen und Vereine gerne stellen. Was fehlt, ist nur noch ein Investitionspakt Bäder, der die für eine fundierte Schwimmausbildung nötigen Wasserflächen und Bäder sicherstellt

Vorteilswelt | 16.08.2022

Dein Auto für den Sport!

HYUNDAI i30 1.0 T-GDI 48V-Hybrid

Du bist auf der Suche nach einem neuen Wagen und das möglichst schnell? Zögere nicht, denn der Hyundai i30 wartet bereits auf Dich. Ab jetzt ab 299€ mtl. bei unserem PArtner ASS in der unschlagbaren Komplettrate und bereits in 14 Tagen abholbereit.

- 20.000 km Freilaufleistung
- 12 Monate Vertragslaufzeit

- Ausstattungslinie: Select oder Trend

Weitere Infos zur Ausstattung findest du hier:
👉🏻 https://ichbindeinauto.de/kurzfristig-verfuegbar/hyundai

Vereinsinformation | 09.08.2022

Sonderförderung Ukraine

Die Sportvereine in NRW legen in der derzeitigen Situation eine große Engagement- und Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine an den Tag und beweisen damit einmal mehr, dass der organisierte Sport in NRW eine ausgeprägte Willkommenskultur lebt.

Insbesondere für Frauen, Kinder und Jugendliche aus der Ukraine werden vielerorts Spendenaktionen organisiert, (Sport-) Bekleidungsbörsen eingerichtet, Spiel- und Sportgeräte gesammelt, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote in Erstaufnahmeeinrichtungen, internationalen Klassen und in Sportvereinen durchgeführt, sowie weitere bedarfsorientierte Unterstützungsleistungen angeboten. 

Im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ ist es nun möglich, eine landesweite „Sonderförderung Sport für Geflüchtete aus der Ukraine" aufzulegen. Dabei können Vereine, Bünde und Verbände sowie deren Untergliederungen bis zu 1.000,00 € für Einzelmaßnahmen oder Mikroprojekte zur Unterstützung und Integrationsförderung im Sport für Geflüchtete aus der Ukraine beantragen. 

Förderfähig sind Maßnahmen, die unter die folgenden drei Oberkategorien fallen: 

  • Schaffung neuer bzw. gezielte Öffnung bestehender regelmäßiger sportlicher und/oder geselliger Angebote für Geflüchtete 
  • Organisation und Durchführung einmaliger sportlicher und/oder geselliger Veranstaltungen mit Geflüchteten 
  • Schaffung weiterer über den Sport hinaus gehender Unterstützungsmöglichkeiten für Geflüchtete      

Bei den Maßnahmen entlang dieser drei Oberkategorien sind Honorarausgaben und weitere Sachkosten unter Beachtung der Förderbedingungen förderfähig. 

Die Förderbedingungen, den Antrag und alle weiteren Informationen finden Sie unter folgendem Link: 
https://www.lsb.nrw/unsere-themen/integration-und-inklusion/integration-und-sport/sonderfoerderung-integration 

Als Settings für die Maßnahmen kommen dabei vor allem Erstaufnahmestellen, der öffentliche Raum, Vereine sowie Kindertageseinrichtungen und Schulen (insbesondere internationale Förderklassen sowie Willkommensklassen im Rahmen des außerunterrichtlichen Sports) in Frage. 

Die eingehenden Anträge werden nach erfolgter Prüfung auf Förderfähigkeit nach dem Windhundprinzip bewilligt. 

Bei Rückfragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an Sport.Fluechtlinge@lsb.nrw 

Zusätzlich dazu stellt das Kinderhilfswerk in Kooperation mit der dsj einen Sonderfonds "Ankommen im Sport" bereit. Weitere Informationen dazu findet Ihr hier: 

https://www.dkhw.de/foerderung/ankommen-im-sport/ 

 

Verband | 05.08.2022

Schwimmausbildung bedingt weiter möglich

Umfrage liefert erste Ergebnisse zur
Schwimmausbildung und Bädersituation in NRW

Zu 82 Bädern in Nordrhein-Westfalen liefert eine vom Schwimmverband NRW durchgeführte Umfrage Angaben, wie sich die aktuelle Gaskrise auf den Schwimmbetrieb auswirkt. Diese rd. 10,5 % aller Frei-, Hallen- und Kombibäder in NRW abbildende Datenlage lässt aktuell erste Schlussfolgerungen zu, wie sich die Situation in den 787 Bädern in NRW insgesamt darstellt und was dies für die Zukunft bedeuten könnte.[i]

Zum 03.08.2022 gab es nur in 18 % der Bäder (15) keinerlei Einschränkungen, 21 % der Bäder (17) sind/waren zumindest teilweise geschlossen. Das von Seiten der Schwimmverbandes NRW empfohlene Instrument der Temperaturabsenkung zur Reduzierung des Gasverbrauches wurde in 45 % der Bäder (37) angewandt.

In 32 % der Bäder (26) mussten Kurse im Bereich Anfängerschwimmen abgesagt oder zumindest reduziert werden. In Anbetracht des durch die Coronapandemie ohnehin entstandenen Mehrbedarfs an Ausbildungen ist für die kommenden Jahre eine dramatische Entwicklung bei der Schwimmfähigkeit zu erwarten. Da rund die Hälfte der Vereine auch mit einem langfristigen Mitgliederverlust rechnet, wird sich dies neben der Finanzierung der Vereinsarbeit auch in der Zahl zur Verfügung stehenden Schwimmlehrer und Trainer niederschlagen.

Aus Sicht des Schwimmverbandes NRW ist es unerlässlich, die für das Schwimmen lernen geeigneten Bäder bzw. Wasserflächen so lange wie möglich geöffnet zu halten. Ergänzend sind bereits jetzt Pläne zu erstellen, wie dem enormen Bedarf an Schwimmausbildungen begegnet werden kann, sobald wieder eine Art von Normalbetrieb der Bäder möglich ist. Hierzu bedarf es entsprechender Unterstützungsprogramme aller an der Schwimmausbildung beteiligten Vereine, einem Investitionsprogramm für den Erhalt und vor allem den Neubau von für die Schwimmausbildung geeigneten Bädern und einer sachgerechten Konzeption für die nachhaltige Sicherstellung von Schwimmunterricht im Rahmen des Sportunterrichtes der Schulen.

 

[i] Ausgehend über das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft, DOSB und weiteren Verbänden geförderte Projekt Bäderleben ergibt sich aktuell ein Bestand von 787 Frei-, Hallen- und Kombibädern in NRW https://baederleben.de

Verband | 27.07.2022

Klara Geywitz: "Wir müssen Schwimmbäder sanieren, statt sie zu schließen"

Energiesparprogramm des Bauministeriums geht an den Start

Bundesbauministerin Klara Geywitz hat den Startschuss für die neue Förderrunde des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gegeben. Ab heute bis Ende September können sich deutschlandweit Städte und Gemeinden beim Bund um Fördermittel für eine klimagerechte Sanierung ihrer Sportstätten, Schwimmbäder sowie Jugend- und Kultureinrichtungen bewerben. Insgesamt stehen 476 Millionen Euro für die Unterstützung der Kommunen beim Abbau des Sanierungsstaus dieser Einrichtungen zur Verfügung.

Dazu Bundesministerin Klara Geywitz: "Mit dem Bundesprogramm wollen wir genau dort einen Mehrwert für Jung und Alt schaffen, wo getobt, gelernt und gemeinsam etwas erlebt wird. Sportstätten und Jugend- und Kultureinrichtungen sind Orte, wo Gemeinschaft und Werte gelebt werden. Wenn Städte und Gemeinden marode Turnhallen oder ein Jugendzentrum schließen müssen, fehlt den Menschen ein wichtiger Ort der Begegnung, des Austauschs und schlicht der Gesundheitsförderung. Unser Programm will genau diese Orte sanieren und klimafester machen. Auch vor dem Hintergrund der steigenden Energiekosten sind uns sowohl die energetische Sanierung der Gebäude als auch die Umstellung auf erneuerbare Energien sowie ein merklich reduzierter Ressourceneinsatz z.B. bei den Schwimmbädern wichtig. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Gemeinden und Städte mit zukunftsweisenden Projekten bewerben."

Die Haushaltsmittel sind erstmals im Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds (KTF) veranschlagt. Das Programm wurde insbesondere mit Blick auf das Erreichen der Ziele des Klimaschutzgesetzes im Sektor Gebäude weiterentwickelt. Die zu fördernden Projekte müssen durch die Sanierung eine wesentliche Absenkung von Treibhausgasemissionen erreichen und zudem vorbildhaft hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit sein.

Bis zum 30. September 2022 haben Städte und Gemeinden nun Zeit, geeignete Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Umzusetzen sind die Förderprojekte bis 2027.

Den Projektaufruf finden Sie hier: https://www.bbsr.bund.de/sjk2022

Zusammenfassende Informationen zur Förderung finden Sie hier www.bmwsb.bund.de/kompaktinfo-bundesprogramm-sjk

Pressemitteilung des BMWSB

Offizielle Mitteilungen | 22.07.2022

Einberufung der Jugendvollversammlung

10. September 2022

Der Vorsitzende der Schwimmjugend NRW, Fabian Jöbkes, ruft fristgerecht die Jugendvollversammlung ein. Die Jugendvollversammlung findet am 10. September 2022 ab 19:45 Uhr im Sport- und Tagungszentrum Hachen (Am Holthahn 1, 59846 Sundern) statt. Die Ausgabe der Stimmkarten erfolgt von 18:00 - 19:30 Uhr.

Alle Informationen und Dokumente sind unter www.schwimmverband.nrw/jugendvollversammlung zu finden.

Entsprechend der Jugendordnung sind u.a. die Delegierten der Jugendabteilungen der Mitgliedsvereine des Schwimmverbandes NRW stimmberechtigt. Jede*r Delegierte kann nur einen Verein vertreten. ACHTUNG: Jede*r Delegierte muss eine vom Verein unterschriebene Vollmacht mitbringen. (Die Vollmacht ist der Einberufung angehangen.)

Anträge zur Jugendvollversammlung sind mindestens fünf Wochen vorher, d.h. bis zum 06. August 2022, einzureichen. Der Vorsitzende der Schwimmjugend NRW, Fabian Jöbkes hat einen Antrag auf Änderung der Jugendordnung gestellt, der einzusehen ist.

Einberufung & Antrag

Qualifizierung | 20.07.2022

Wann lernen die Kinder endlich richtig schwimmen?

Online-Fortbildung mit 8 oder 12 Lerneinheiten

Die beliebten Online-Fortbildungen zum Thema "Wann lernen die Kinder endlich richtig schwimmen?" sind wieder geplant und ausgeschrieben. Los geht´s am 30.10. mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung von 15:00 - 18:00 Uhr.

Am 13.11. wird dann das Thema Schwimmerische Grundausbildung vertieft. Am 20.11. wird das Thema Leistungsdiagnostik vertieft. Immer online, immer von 15:00 - 18:00 Uhr.

Teilnehmer*innen, die an der gemeinsamen Auftaktveranstaltung und an einer Vertiefung teilnehmen, erhalten 8 Lerneinheiten. Teilnehmer*innen, die an der Auftaktveranstaltung und an beiden Vertiefungen teilnehmen erhalten 12 Lerneinheiten.

Jetzt anmelden!

Verband | 13.07.2022

Sinnhaftes Handeln mit Konzepten statt Bäderschließung aus Aktionismus!

Die Bäderallianz hat sich als Sprecher aller relevanten Interessensträger der deutschen Bäder am vergangenen Donnerstag intensiv mit der Lage beschäftigt und eine gemeinsame Position erarbeitet, die der Energielage Deutschlands gerecht wird. Selbstverständlich ist allen Akteur:innen die Verantwortung der Bäder bewusst, dass sie eine der größten Wärmeverbraucher der Sportstätten sind. Ebenso ist auch deutlich, dass im Falle der Stufe 3 des Gasnotfallplans der Beitrag der Bäder zu leisten ist. Auch in Zeiten der Pandemie waren Bäder die ersten im Lockdown und die letzten wieder daraus. Badbetreibende und Nutzende waren die ersten mit Pandemieplänen und haben ihren Beitrag durch Verzicht geleistet.

Schwimmbäder sind aber nicht nur Orte des gesellschaftlichen Lebens, der Sportvereine des Wassers, sie sind vor allem Orte der Pflichtaufgabe der Schulen, der (Aus-)Bildung zum Erlernens der Schwimmfähigkeit im wasserreichen Land Deutschland und Orte der gesundheitspolitisch nicht ersetzbaren Rehabilitation und Prävention. Die Lehr- und Bildungspläne der Länder unterscheiden nicht in wichtige und unwichtige Fächer, daher gehört das Schulfach Schwimmen ebenso zum Schulstoff wie Mathematik oder Deutsch. Daher spricht fordert die Bäderallianz, die Bäder so lange offen zu lassen, wie es die Gasversorgung Deutschlands erlaubt. Nach drei Jahrgängen der Nichtschwimmer und dringend notwendigen Gesundheitstherapien sind Bäder dafür unverzichtbar. Erst wenn es der Notfallplan Gas in Stufe 3 notwendig macht, sollten Bäder in drei Stufen, wie es fachlich fundiert in der Bäderallianz erarbeitet wurde, im Angebot reduziert werden. Grob gesagt sollten in Stufe 1 die Freibäder nicht mehr mit Wärme versorgt werden und Warmwasseraußenbecken geschlossen werden. In Stufe zwei sollten - wo technisch sinnvoll - alle Becken außer Sport- und Lehrschwimmbecken in Hallenbädern geschlossen werden. In der letzten Stufe sollte die Wassertemperatur auf max. 26 °C in den verbleibenden Sport-/Lehrschwimmbecken reduziert werden. In größeren Kommunen ist auch eine Bündelung der Wassernutzung möglich. Die Wärmereduktion allein jedoch bringt verhältnismäßig wenig, schließt aber viele Nutzungen aus. Somit sind zumindest die Grundfunktionen der Pflichtaufgaben weiter zu erfüllen. Sollte es zu diesen Szenarien kommen, muss zwingend parallel das dann nicht mehr benötigte Personal mittels Kurzarbeit des Bundes und Aufstockung der Kommunen unterstützt werden, will man nicht wie derzeit bei den Flughäfen im nächsten Jahr Bäder ohne Personal weiter geschlossen halten müssen.

 

Die Bäderallianz hat mit diesem Vorschlag erneut fachlich fundiert Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie Bäder solidarisch einen erheblichen Beitrag leisten können. Bäder zum Energiesparen mit Aktionismus nun schon zu schließen, halten wir mit Blick auf die Bedeutung der Bäder für falsch. Dass der Deutsche Städtetag das ohne Rücksicht auf die bildungspolitische Pflichtaufgabe, ohne fachliche Fundierung als eine der wenigen Maßnahmen in der letzten Woche schon empfiehlt, empört alle in der Bäderallianz sehr.

 

Die Bäderallianz verweist außerdem auf die Pressemitteilung des DOSB vom 12.07.2022

Positionspapier der Bäderallianz zum drohenden Lockdown

 

Verband | 12.07.2022

Landessportbund und Schwimmverband NRW fordern Umsicht

LSB NRW unterstützt Schwimmverband NRW bei Stufenvorschlag

Mit der aktuellen Positionierung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der sich der LSB NRW uneingeschränkt angeschlossen hat, wird Kritik an den Empfehlungen des Deutschen Städtetags geübt, der mit Blick auf die explodierenden Energiekosten eine mögliche Schließung von Sportstätten und vor allem Schwimmbädern ins Gespräch gebracht hatte.

„Gerade für unsere Kinder und Jugendliche sind gesicherte Bewegungsangebote ein absolutes Muss. Die drastischen Corona-Einschränkungen haben deutlich gezeigt, welche sozialen und gesundheitsschädlichen Auswirkungen ein Mangel an Sportmöglichkeiten verursacht. Dies darf sich nicht wiederholen. Deshalb muss die gesellschaftliche Bedeutung des Sports bei allen Überlegungen zur Beschränkung von Gas- oder Wärmeversorgungen klar berücksichtigt werden“, betont LSB-Präsident Stefan Klett.

Auf die besondere Situation der Bäder, für die seitens des Städtetages unter anderem die kurzfristige Schließung empfohlen wurde, hat der Schwimmverbandes NRW in einem Schreiben an Ministerpräsident Hendrik Wüst hingewiesen und die Landesregierung darum gebeten, bei den Kommunen in NRW darauf hinzuwirken, bei aktuellen Maßnahmen zur Energieeinsparung anstelle einer direkten Schließung von Bädern in Stufen vorzugehen.

Diese sehen wie folgt aus:

  1. Reduzierung der Heizleistung in Außenbecken und Freibädern (mit fossilen Brennstoffen) auf höchstens 22 ° C
  2. In allen weiteren Schwimmbecken Reduzierung der Wassertemperatur auf höchstens 26°C (Ausnahme Kleinkinder-/Babybecken)
  3. Schließung rein freizeitorientierter Schwimmbecken

Der LSB NRW unterstützt den Schwimmverband NRW hierbei und hat das Schreiben mitgezeichnet. Den Unterzeichnern ist dabei klar, dass diese Vorgehensweise nur so lange aufrechterhalten werden kann, wie die Gaslieferungen dies zulassen und eine Schließung an einem gewissen Punkt nicht mehr vermeidbar ist. Insbesondere die für das Schwimmen lernen geeigneten Bäder bzw. Wasserflächen sollten jedoch so lange wie möglich geöffnet bleiben und intensiv genutzt werden können.

Verband | 10.07.2022

Umfrage zur aktuellen Bädersituation

Aktuell erleben wir bundesweit die ersten Einschränkungen im Betrieb von Hallen- und Freibädern aufgrund der Gaskrise. Um eine Bewertung der Situation vornehmen zu können und eine Basis für Gespräche mit der Politik zu erhalten, haben wir heute eine Online-Umfrage veröffentlicht.

Diese kann unter https://www.schwimmverband.nrw/gaskrise aufgerufen werden.

Sofern euer Bad bzw. Verein hiervon betroffen ist, bitten wir euch, uns dies über die Umfrage mitzuteilen.

 

 

zur Umfrage