Gemeinsam auf Erfolgskurs
Schwimmstützpunkte des Schwimmverbandes NRW stellen Weichen für die Zukunft
Klausurtagung in Übach-Palenberg: Trainer*innen aus Bochum, Dortmund, Essen, Neuss und Wuppertal vereinbaren engere Kooperation, Technikschwerpunkte und Reformen in der Nachwuchsförderung.
Am 28. und 29. August 2026 kamen die Trainer*innen der fünf Landesstützpunkte (LSP) Bochum, Dortmund, Essen, Neuss und Wuppertal gemeinsam mit den beiden Landestrainern des Schwimmverbandes NRW in der Schwimmsportschule Übach-Palenberg zusammen. Im Mittelpunkt der zweitägigen Klausurtagung des Schwimmverbandes NRW standen strategische Weichenstellungen für die Saison 2026/2027, der Ausbau der Zusammenarbeit und die gezielte Nachwuchsentwicklung von der Anfängerausbildung bis in die Bundeskaderstufen.
Klausurtagung in Übach-Palenberg: Trainer*innen aus Bochum, Dortmund, Essen, Neuss und Wuppertal vereinbaren engere Kooperation, Technikschwerpunkte und Reformen in der Nachwuchsförderung.
Am 28. und 29. August 2026 kamen die Trainer*innen der fünf Landesstützpunkte (LSP) Bochum, Dortmund, Essen, Neuss und Wuppertal gemeinsam mit den beiden Landestrainern des Schwimmverbandes NRW in der Schwimmsportschule Übach-Palenberg zusammen. Im Mittelpunkt der zweitägigen Klausurtagung des Schwimmverbandes NRW standen strategische Weichenstellungen für die Saison 2026/2027, der Ausbau der Zusammenarbeit und die gezielte Nachwuchsentwicklung von der Anfängerausbildung bis in die Bundeskaderstufen.
Drei Säulen: Langfristigkeit, Technik und Schnelligkeit
In intensiven Arbeitsgruppen diskutierten die Trainerteams zentrale Aspekte der Trainings- und Saisonplanung. Als gemeinsames Fundament wurden die Leitmotive Langfristigkeit, Technik und Schnelligkeit verankert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Alters- und Kaderstruktur: Diskutiert wurden die Entlastung junger Talente durch eine kritische Überprüfung früher Kaderberufungen ab zehn Jahren, die Neuausrichtung des Schwimmerischen Mehrkampfs (SMK) sowie ein klarer Fokus auf die Vermittlung von Kurzstrecken-Basics.
Um Trainingsinhalte standortübergreifend zu vereinheitlichen, werden künftig praxisnahe Methodik-Poster und Video-Leitfäden für Heimtrainer*innen bereitgestellt. Zudem soll ein neu konzipierter Sonderkader Schwimmverband NRW dafür sorgen, dass hoffnungsvolle Nachwuchstalente nicht durch starre Nominierungsraster fallen.
Basisarbeit & Stützpunkt-Vernetzung
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nichtschwimmerausbildung als unverzichtbarem Fundament des Leistungssports. Angesichts motorischer Defizite und Bäderengpässen setzt der Verband auf vielseitige Grundlagenschulungen, Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen sowie praxisnahe Fortbildungen mit Hospitationen an den Stützpunkten.
Für die anstehende Saison verständigten sich die fünf Stützpunkte auf ein Netzwerk von rund 15 themenbasierten Lehrgängen, Sichtungs- und Testterminen (u. a. Landesvielseitigkeitstests und Kraftüberprüfungen). Die Standorte bringen dabei ihre spezifischen Stärken ein.
Mit drei verbindlichen Präsenz-Meetings pro Jahr und einer neuen Trainer*innen-Lounge bei den NRW-Jahrgangsmeisterschaften soll die Kommunikation nachhaltig gestärkt werden, um gemeinsam und geschlossen in die Saison 2026/2027 zu starten.
